Monday, February 9, 2009

06.02.09 Bye bye California

In Los Angeles wurde es dann tagsüber noch ein bisschen schön, so dass der Strand von Santa Monica mir meinen letzten Tag versüßte. Und ich verließ mit einem holländischen Flugzeug das Land der Yankees, der ewigen Weiten und der Double Whopper. Schön wars... Marco kommt in drei Tagen nach, wenn er sein Regieseminar hinter sich hat.

05.02.09 Raining monster cats and dogs

Als wollten uns die kaliformischen Wettergötter zeigen, dass wir jetzt aber nicht weiterhin so bezaubernd schöne Aussichten haben können, schickten sie einen mehrstündigen Prasselregensturm über den Highway, so daß wir nur dank Marcos Fahrer-Heldenmut heil im klatschnassen L.A. ankamen. Zum Glück gibt es davon keine Bilder.

04.02.09 Country Roooooad



Tja, so viel Schönheit in so wenigen Tagen... Unglaublich. Dann kamen neun Stunden Fahrt von Monument Valley nach Las Vegas zurück. Auch hier änderte sich alle paar Meilen die Felsenfarbe, die Sandhügelform, das Naturspektakel. Wie verschwenderisch. Wie wunderbar.Ebenfalls alle paar Meilen wechseln die PatInnen für die Sauberkeit des nächsten Meilenabschnitt frei nach dem Motto "Adopt a Highway", eine sehr nette Idee.

03.02.09 Wo John Wayne um die Ecke kommt




Nachdem wir dachten, wir hätten alle wunderbare Natur des amerikanischen Westens gesehen, hatten wir noch nicht mit Monument Valley gerechnet. Das ist nämlich das nächste Highlight. Von weitem thronen die gigantischen Felsformen aus dem Wüstensand. Und als Hannah, eine Navajo - Frau aus der Gegend, uns dreieinhalb Stunden mit ihrem Jeep da durch gefahren hat, waren wir völlig von den Socken. Sie sah zwar in den Felsen öfter mal Vögel, Menschen und anderes, was uns verborgen blieb, aber es war trotzdem der Hit. Zum Beispiel der linke und der rechte Handschuh. Hier mit den Händen angedeutet...Abends gab es gleich noch einen John Wayne Western im lokalen Minikino.

Sunday, February 8, 2009

02.02.09 Runter in den Canyon auf dem Bright Angel Trail

Wir sind morgens um acht losgegangen, um gleichzeitig mit den Maultieren in den Canyon hinunter zu steigen. Oben ist der Weg komplett vereist, Schnee am Wegesrand und die Skiklamotten sind wirklich nötig. Auf dem Weg nach unten in die Ebene wird es fast tropisch: der "Indian Garden" ist voller Pflanzen, die man dort nie vermuten würde. Und im T-Shirt ist es immer noch warm. Und schließlich kommen wir am Plateau Point an, von wo man den lehmroten Colorado River ganz nah sehen kann. Eichhörnchen, Eidechsen und kleine Vögel freuen sich mit uns. Der Rückweg ist der Aufstieg, und als wir nach einem achtstündigen Hike wieder von oben in den Canyon schauen sind wir einfach nur glücklich.

31.01. und 01.02.09 entlang am großen Canyon


Er ist nicht nur wunderschön, sondern auch so weit, dass es uns die Sprache verschlagen hat. Dazu kommt, dass der Grand Canyon direkt von unserem Fenster aus zu sehen ist. 377 km Sichtweite über den Canyon bis zum übernächsten Gebirge und dazwischen ewige Weite. Der klarste Himmel im ganzen Jahr, wie uns ein Ranger erzählt hat. Das ist wirklich ein erhebendes Gefühl. Der Rim Trail führt uns einen Tag nach Osten und zurück und einen Tag nach Westen und zurück.

29.01.09 Vivaaaa las Vegas




Ich hatte mir es wie eine Reeperbahn in ganz groß vorgestellt. Tatsächlich ist es eine Reeperbahn in ganz ganz ganz groß. Mit absurd großen Hotels mit Tausenden von Zimmern. Hotels, die einen nie endenden Überbietungswettkampf austragen. Höher, größer, pseudo-griechischer, mit einem noch größeren Piratenschiff, einem noch größeren trojanischen Pferd, einer noch schrilleren Wassershow. Es gibt ein nachgebautes Paris mit Eiffelturm. Ein Hotel in Pyramidenform, eines namens "Escalibur" mit Türmchen in Märchenfarben. Ein Venedig mit Gondeln, ein Hotel mit einer Bahn im 104.Stock, bei der die Fahrgäste über dem Abgrund hängen. Von dort kann man auch das Freibad auf dem Hoteldach auf dem 24.Stock sehen. Da haben wir doch gleich mal gebadet...Und in allen Hotels: Viele viele Spielautomaten, die rund um die Uhr dudeln, während sonnenbebrillte Pokerspieler sich hinter Rauchschwaden verstecken. Eineinhalb Tage Kunstwelt allererster Güte, wo nichts echt ist außer dem müden Blick der Barkeeper.

28.01.09 Geisterstadt Calico

Auf der Route 66 gibt es eine verlassene Geisterstadt, die mal Minenarbeiter beherbergte. Jetzt gibt es dort nur noch Touristen. Im Winter sind aber nicht mal die da. Überhaupt haben wir uns eine gute Zeit ausgesucht. Das Wetter ist schön (T-Shirt bis Pulli-Wetter), die Unterkünfte bezahlbar, und fast keine Touristen außer uns. Hehe.

28.01.09 Get your kicks on Route 66

Eigentlich gibt es die "Route 66" nur noch im Lied. Aber wenn man eine Wegbeschreibung hat, kann man noch kleine Teile davon finden. Ein bisschen ab von der Autobahn (Interstate) und schon ist man drauf, auf der alten Straße. Da haben wir einen tollen Künstler gefunden, der gesammelte Flaschen, Zapfsäulen, kugeldurchsiebte Schilder und ähnliches zu einem Kunstwald verarbeitet. Stundenlang hätten wir da durch wandeln können. Aber wir wollten ja weiter...

27.01.09 Runyon Canyon Park


Wenn man hoch auf den Hollywood - Hügel zum Runyon Canyon Park läuft, kann man so ungefähr alle Klischees der gestressten Hollywood- Stars bestätigt kriegen. Open-Air-VIP-Yoga-Kurse, JoggerInnen mit großen Sonnenbrillen, winzigen Hündchen und Small Talk über die letzten Projekte. Und wenn einmal das Hündchen weggelaufen ist, ist Frauchen/ Herrchen gern bereit, mal 2000 oder 3000 Dollar Finderlohn zu zahlen.
Ein bisschen crazy, die Yankees.

26.01.09 Universal Studios Hollywood



Die Universal Studios bieten Touren an. Damit das ganze aber einen ganzen Tag füllt, haben sie um sich herum einen Riesenvergnügungspark gebaut. Mit Achterbahnen im Simpsons-Look und vielen XXXL Angeboten mehr.

25.01.09 Wiedersehen mit Tim



Nachdem ich meinen Kölner Freund Tim schon 2007 in Pittsburgh besucht habe, ist er diesmal mit einer indischen Freundin nach L.A. "zu Besuch" gekommen. Am Strand von L.A. war es richtig schön. Hermosa Beach im Sonnenschein mit herrlichen Wellen... Und das im Januar. Der kalifornische Winter lässt sich wirklich aushalten.

24.01.09 Holly-Wooood

Hollywood hat ganz schön viele Sterne. Walk of Fame... viele viele Kilometer lang. Wir haben gar nicht alle gesehen. Die Fußabdrücke von Tom Hanks sind ganz schön klein.

23.01.09 Auf ins Land der laufenden Pappbecher

Für meine Verhältnisse war ich jetzt ganz schön oft und sehr kurz hintereinander in den USA (New York 2006, New York/Pittsburgh/Niagara/Kanada 2007). Wie Ihr wisst, gibt es ungefähr 295.358 Länder, die weiter oben auf meiner Liste stehen. Aber mit Grand Canyon und Monument Valley hat mich Marco rumgekriegt. Und wenn man nicht gerade zu Starbucks geht, gibt es gute Chancen auf sehr schöne Erlebnisse.