Nach 26 Stunden und vier Flughäfen (Maputo, Johannesburg, Dubai, Frankfurt) bin ich etwas ermattet, aber auch sehr froh über die tolle Reise, angekommen.
Mein Gepäck leider nicht. Das ist noch in Dubai. So musste ich es wenigstens nicht schleppen. Wenn alles gut geht, kommt es morgen per Lieferservice zu mir nach Hause.
Lieben Dank Euch allen, die meinen Blog gelesen haben.
Die nächste Reise steht noch nicht fest. Aber ich werde sicher wieder bloggen.
Freue mich, von Euch zu hören, per Kommentar (Comment- Funktion) oder auf den üblichen Kanälen.
Wednesday, April 30, 2008
Monday, April 28, 2008
Kapulanas in Maputo
Letzter Tag in Maputo - mit Matapa von Flor
Heute hat Flor, die DED-Haushälterin, feierlicherweise Matapa (Maniokbrei mit Erdnüssen) und Xima (Maisbrei) für uns gekocht und es war sooo köstlich.
Ein bisschen wehmütig bin ich heute ein letztes Mal durch den Mercado Central geschlendert, habe noch ein bißchen eingekauft und bin die "Ho-Chi-Minh", die "Lenine" und die "Mao-Tse-Tung" auf und ab gegangen. Auf Kreuzungen dieser Straßen sind häufig Werbebanner für Einkaufscenter oder Banken. Sehr skurril.
Am Strand habe ich den Fischern zugeschaut und den Laden einer Werkstatt für behinderte Menschen besucht.
Ein runder Tag. Und gleicht gibts mosabikanisches Bier.
Ein bisschen wehmütig bin ich heute ein letztes Mal durch den Mercado Central geschlendert, habe noch ein bißchen eingekauft und bin die "Ho-Chi-Minh", die "Lenine" und die "Mao-Tse-Tung" auf und ab gegangen. Auf Kreuzungen dieser Straßen sind häufig Werbebanner für Einkaufscenter oder Banken. Sehr skurril.
Am Strand habe ich den Fischern zugeschaut und den Laden einer Werkstatt für behinderte Menschen besucht.
Ein runder Tag. Und gleicht gibts mosabikanisches Bier.
Sunday, April 27, 2008
Elefantendung und Krokodile im Dickicht
Heute waren wir im Maputo Elephant Reserve. Dieses "Reserva Especial de Maputo" ist ein noch sehr in den Kinderschuhen steckender Nationalpark mit Elefanten, Nilpferden, Affen, Krokodilen und viielen tollen Vogel- und Pflanzenarten.
Matthias, der Projektleiter von Lena und Co, fuhr heldenhafte 12 Stunden mit uns im fetten Allrad-Auto über hügeligste Sandpisten. Die gesamte Strecke von 65 km bis zu dem Park war ebenfalls nicht geteert und von der letzten Regenzeit ganz schön ausgewaschen.
Ich hatte großen Respekt, während wir konstant durchgeschüttelt wurden und uns hauptsächlich deswegen anschnallen mussten, damit wir nicht mit dem Kopf an die Autodecke knallen.
Unser Guide Samuel entdeckte DEN Elefanten des Tages. Es blieb leider bei dem einem Dickhäuter. Aber wir haben uns um so mehr über ihn gefreut.
Leider sahen (und rochen) wir auch ein totes Nilpferd, dem Wilderer den Speck aus dem Leib geschnitten hatten.
Mehrere Krokodile ließen sich träge ins Wasser plumpsen und eine Riesenhorde Makaken-Affen machte das ganze komplett.
Nach diesem Hammertag fallen wir gleich alle einfach nur noch ins Bett.
Gut, dass der DED so weiche Betten hat.
Matthias, der Projektleiter von Lena und Co, fuhr heldenhafte 12 Stunden mit uns im fetten Allrad-Auto über hügeligste Sandpisten. Die gesamte Strecke von 65 km bis zu dem Park war ebenfalls nicht geteert und von der letzten Regenzeit ganz schön ausgewaschen.
Ich hatte großen Respekt, während wir konstant durchgeschüttelt wurden und uns hauptsächlich deswegen anschnallen mussten, damit wir nicht mit dem Kopf an die Autodecke knallen.
Unser Guide Samuel entdeckte DEN Elefanten des Tages. Es blieb leider bei dem einem Dickhäuter. Aber wir haben uns um so mehr über ihn gefreut.
Leider sahen (und rochen) wir auch ein totes Nilpferd, dem Wilderer den Speck aus dem Leib geschnitten hatten.
Mehrere Krokodile ließen sich träge ins Wasser plumpsen und eine Riesenhorde Makaken-Affen machte das ganze komplett.
Nach diesem Hammertag fallen wir gleich alle einfach nur noch ins Bett.
Gut, dass der DED so weiche Betten hat.
Henning Mankells Theater
Henning Mankell schreibt nicht nur schwedische Krimis, nein, er ist Regisseur und hat ein eigenes Theater - das Teatro Avenida. Und zwar - in Maputo! Er lebt nämlich nur die Hälfte des Jahres bei seiner Frau Eva (Tochter von Ingmar Bergman) in Schweden. Die andere Hälfte bringt er Kultur und Bildung unter das mosambikanische Volk. Mittels seines Theaters.
Die Stücke sind - natürlich - auf Portugiesisch. Wir waren im Theater beim Internationalen Musikfest und haben ein tolles Gitarrenkonzert gehört. Dort traf ich dann lauter Leute vom Welt-Malaria-Tag, den dänischen Botschafter, den wir von der Präsentation meiner Gastgeber kannten, und die Galeristin vom Kunstladen im Bahnhof. Die (westliche) Community aus Botschaftern, Entwicklungshelfern, Mikrokredit-Organisatoren, etc. ist sehr klein. Und bleibt es auch, denn ein Eintrittsgeld für das Theater von 200 Meticais (etwa 6,60 Euro) können sich die mosambikanischen Normalverdiener nicht leisten. Der staatliche Mindestlohn liegt bei 40 Euro im Monat. Auf dem Land wird er oft unterschritten. Städtische Angestellte verdienen je nach Dienstgrad und Zugehörigkeitsalter 50-70 Euro.
Wie in allen Entwicklungs- und Schwellenländern macht es mich auch hier wieder sehr nachdenklich, wenn ich (importierte) Nutella zum Frühstück esse und dann an einem Mann vorbeilaufe, der keine Hose an hat und den Müll nach Brauchbarem durchsucht.
Immerhin sind meine GastgeberInnen ja in Sachen Forschung zur Entwicklung von lokalen Kleinunternehmen hier. Und die ganzen Hilfsorganisationen tun doch hoffentlich auch etwas Nachhaltiges.
Die Stücke sind - natürlich - auf Portugiesisch. Wir waren im Theater beim Internationalen Musikfest und haben ein tolles Gitarrenkonzert gehört. Dort traf ich dann lauter Leute vom Welt-Malaria-Tag, den dänischen Botschafter, den wir von der Präsentation meiner Gastgeber kannten, und die Galeristin vom Kunstladen im Bahnhof. Die (westliche) Community aus Botschaftern, Entwicklungshelfern, Mikrokredit-Organisatoren, etc. ist sehr klein. Und bleibt es auch, denn ein Eintrittsgeld für das Theater von 200 Meticais (etwa 6,60 Euro) können sich die mosambikanischen Normalverdiener nicht leisten. Der staatliche Mindestlohn liegt bei 40 Euro im Monat. Auf dem Land wird er oft unterschritten. Städtische Angestellte verdienen je nach Dienstgrad und Zugehörigkeitsalter 50-70 Euro.
Wie in allen Entwicklungs- und Schwellenländern macht es mich auch hier wieder sehr nachdenklich, wenn ich (importierte) Nutella zum Frühstück esse und dann an einem Mann vorbeilaufe, der keine Hose an hat und den Müll nach Brauchbarem durchsucht.
Immerhin sind meine GastgeberInnen ja in Sachen Forschung zur Entwicklung von lokalen Kleinunternehmen hier. Und die ganzen Hilfsorganisationen tun doch hoffentlich auch etwas Nachhaltiges.
Saturday, April 26, 2008
In Samt und Seide auf dem Pick Up...
...fuhren heute mehrere Hochzeitsgesellschaften durch Maputo. Eine davon sammelte sich im feinen Viertel Sommerschield, um sich vor dem indischen Ozean ablichten zu lassen und dann unablässig singend auf die Ladefläche eines (geschmückten) Pick-Ups zu steigen.
Faszinierend.
Ich war im nationalen Kunstmuseum, wo es ganz grandiose zeitgenössische Kunst gibt.
Und im Mercado Central gab es kiloweise Cashews (die haben es mir wirklich angetan).
Faszinierend.
Ich war im nationalen Kunstmuseum, wo es ganz grandiose zeitgenössische Kunst gibt.
Und im Mercado Central gab es kiloweise Cashews (die haben es mir wirklich angetan).
Friday, April 25, 2008
Welt-Malaria-Tag
Heute, am 25.April, ist Welt-Malaria-Tag.
Und zu diesem Anlass haben US-AID und andere Hilfsorganisationen ein Malaria-Fest veranstaltet. Im Fort von Maputo, einer beeindruckenden Festung mit Kanonen und riesiger Kanonenmunition. Es gab einen Vortrag auf portugiesisch, und eine Malaria-Tag-Uniform bestehend aus Malaria-Tag-T-Shirt und - Käppi. So verkleidet fühlte ich mich doch gleich viel heimischer und integrierter.
Ich wurde gefragt, für welche Organisation ich denn arbeite, und meine Antwort, ich mache lediglich Urlaub, stieß auf ziemliche Irritation. Urlaub in Maputo?
Tja, ich muss wohl wirklich ein bisschen verrückt sein...
Und zu diesem Anlass haben US-AID und andere Hilfsorganisationen ein Malaria-Fest veranstaltet. Im Fort von Maputo, einer beeindruckenden Festung mit Kanonen und riesiger Kanonenmunition. Es gab einen Vortrag auf portugiesisch, und eine Malaria-Tag-Uniform bestehend aus Malaria-Tag-T-Shirt und - Käppi. So verkleidet fühlte ich mich doch gleich viel heimischer und integrierter.
Ich wurde gefragt, für welche Organisation ich denn arbeite, und meine Antwort, ich mache lediglich Urlaub, stieß auf ziemliche Irritation. Urlaub in Maputo?
Tja, ich muss wohl wirklich ein bisschen verrückt sein...
Von Scheinfrüchten und Kohlenstaub


Überall am Wegesrand werden Tangerinas, Limonen, Tomaten, Kürbisblätter und Cashew-Kerne verkauft. Große Ehrfurcht habe ich nun davor, wie aufwändig es ist, geröstete Cashew-Kerne zu gewinnen. Zunächst einmal wachsen sie an Bäumen, als Anhängsel einer großen Frucht. Pro Frucht nur ein Cashew-Kern! Diese werden geerntet, in ihrer grünen Schale auf Kohle geröstet und dann per Hand durch Daraufklopfen geschält. Da aus der grünen Schale eine aggressive Flüssigkeit austritt, ist es sehr strapaziös für die Haut. Lena hat das schon einmal ausprobiert und danach hat sich ihre Haut einer Rundum-Erneuerung unterzogen. Außerdem zerbrechen relativ viele Cashew-Kerne beim Klopfen, und nur die Guten kommen ins Töpfchen. Ich weiß nun, warum Cashews nur in kleinen Portionen und recht teuer verkauft werden. Alle Achtung.
Immer die Ho-Chi-Minh- Straße runter...
Nachdem ich mir heute morgen die Generalprobe der Abschlußpräsentation der fleißigen ForscherInnen angehört habe, haben wir im Garten des DED-Gästehauses gepicknickt.
Dann bin ich auf eigene Faust durch Maputo gelustwandelt: die Avenida de Wladimir Lenine runter, die Ho-Chi-Min- Straße rüber und dann durch die Karl-Marx-Allee. Mosambik war nämlich bis in die Siebziger-Jahre kommunistisch. Davon zeugen auch riesige Wohnsilos überall, die reichlich heruntergekommen wirken. Maputo hat 2 Millionen Einwohner, aber nur 4 Gleise am Bahnhof. Den hat dafür Gustave Eiffel entworfen.
Maputo ist laut, hektisch und hat Linksverkehr der eher aggressiven Art. Heute vormittag habe ich mich kreischend vor einem Jeep per Hechtsprung in Sicherheit gebracht. Haarscharf an einem - natürlich ungesichertern - tiefen Abfluss-Schacht vorbei. Von denen gibt es hier einige. So wie Schlaglöcher mit Brackwasser, Müll und andere Hindernisse. Also ist ständiges auf-den-Boden-Gucken angesagt.
Aber Maputo ist auch bunt und pulsierend und es gibt ganz schön viel zu sehen.
Dann bin ich auf eigene Faust durch Maputo gelustwandelt: die Avenida de Wladimir Lenine runter, die Ho-Chi-Min- Straße rüber und dann durch die Karl-Marx-Allee. Mosambik war nämlich bis in die Siebziger-Jahre kommunistisch. Davon zeugen auch riesige Wohnsilos überall, die reichlich heruntergekommen wirken. Maputo hat 2 Millionen Einwohner, aber nur 4 Gleise am Bahnhof. Den hat dafür Gustave Eiffel entworfen.
Maputo ist laut, hektisch und hat Linksverkehr der eher aggressiven Art. Heute vormittag habe ich mich kreischend vor einem Jeep per Hechtsprung in Sicherheit gebracht. Haarscharf an einem - natürlich ungesichertern - tiefen Abfluss-Schacht vorbei. Von denen gibt es hier einige. So wie Schlaglöcher mit Brackwasser, Müll und andere Hindernisse. Also ist ständiges auf-den-Boden-Gucken angesagt.
Aber Maputo ist auch bunt und pulsierend und es gibt ganz schön viel zu sehen.
Thursday, April 24, 2008
Privat-Chapa nach Maputo
Heute sind wir zu sechst - luxuriöserweise in einer gecharterten Chapa nur für uns - wieder nach Maputo gefahren. Sieben Stunden durch Palmenwälder, Dörfer und über tausendfach geflickte Straßen mit vielen vielen Schlaglöchern.
An den Straßen entlang laufen Scharen von Kindern in Schuluniformen, Frauen mit riesigen Feuerholzbündeln auf ihren Köpfen plus Kind im Tragetuch, Männer mit schwerst beladenen Handkarren.
Immer wieder Märkte und vereinzelte Marktstände mit kunstvoll aufgestapelten Tangerina-Pyramiden. Tüten mit Cashew-Kernen (DER mosambikanischen Spezialität) hängen in den Bäumen, um Käufer anzulocken.
Die letzten Tage gab es in ganz Inhambane kein Internet.
Ich sitze nun unter dem Moskitonetz mit Wireless LAN auf dem Bett im DED- Gästehaus von Maputo und tippe fröhlich vor mich hin... Es ist, wie immer ab 18 Uhr, stockdunkel.
Draußen ruft der Muezzin zum Gebet.
Was sonst noch so in Maputo los ist, erfahrt Ihr bald - auf meinem Blog.
An den Straßen entlang laufen Scharen von Kindern in Schuluniformen, Frauen mit riesigen Feuerholzbündeln auf ihren Köpfen plus Kind im Tragetuch, Männer mit schwerst beladenen Handkarren.
Immer wieder Märkte und vereinzelte Marktstände mit kunstvoll aufgestapelten Tangerina-Pyramiden. Tüten mit Cashew-Kernen (DER mosambikanischen Spezialität) hängen in den Bäumen, um Käufer anzulocken.
Die letzten Tage gab es in ganz Inhambane kein Internet.
Ich sitze nun unter dem Moskitonetz mit Wireless LAN auf dem Bett im DED- Gästehaus von Maputo und tippe fröhlich vor mich hin... Es ist, wie immer ab 18 Uhr, stockdunkel.
Draußen ruft der Muezzin zum Gebet.
Was sonst noch so in Maputo los ist, erfahrt Ihr bald - auf meinem Blog.
Shoppingfieber auf mosambikanisch
Lena und ich haben in Inhambane endlich eine kleine Shoppingtour gemacht. Typisch für die Gegend sind geflochtene Körbe und Taschen aus Palm-Bast. Die Märkte machen immer wieder Spaß. Sie sind hektisch, laut, bunt und auf sonderbare Weise...eintönig. Es gibt an den Essensständen überall Tomaten, Knoblauch, Chili, Avocado, Papaya, Tangerinas (eine Art Mandarinen) und Kokosnuss. Nie mehr und auch nie weniger. Alle verkaufen das absolut Identische. Bei den Nicht-Essens-Ständen gibt es Seife, Rasierklingen, Waschpulver, Schulhefte und Streichhölzer. Auch da: nicht mehr und nicht weniger.
So ist es sehr verständlich, wie überglücklich Lena und ihre ForschungskollegInnen waren, als ich ihnen - nach 10 Wochen Abstinenz - ein halbes Dutzend Tafeln Ritter Sport mitbrachte.
So ist es sehr verständlich, wie überglücklich Lena und ihre ForschungskollegInnen waren, als ich ihnen - nach 10 Wochen Abstinenz - ein halbes Dutzend Tafeln Ritter Sport mitbrachte.
Kulinarisches: Matapa, Xima und Bohnen mit Reis
Wir haben vorgestern das köstlichste Essen überhaupt zu uns genommen.
Bohnen und Reis klingt jetzt nicht spannend. Aber wir sind mit einem Dhau (arabisches Boot) von Inhambane nach Maxixe (sprich: Maschiesch) übergesetzt. Dort waren wir weit und breit die einzigen Weißen und haben ganz authentisch auf Plastikstühlen an Plastiktisch bei einer Marktfrau "local" zu Mittag gegessen. Es war grandios gewürzt und wir konnten gar nicht genug bekommen.
Es ist nämlich in Inhambane so, dass wir nicht für uns selbst kochen können und darauf angewiesen sind, in den (Touristen-)Restaurants zu essen. Jeden Tag Pizza oder Sandwich, Pommes, Spaghetti oder ähnliches mit mindestens einer Stunde Wartezeit, mäßigem Geschmack und unverhältnismäßigen Preisen. Aber das hat sich alles geändert, denn gleich am nächsten Tag sind wir zusammen mit Herrn Klepsch, dem Mitarbeiter des DED (Deutscher Entwicklungsdienst) von zwei Fischverkäuferinnen zum Mittagessen eingeladen worden. Es gab Matapa.
Matapa ist ein Brei aus Maniokblättern - oder - wie heute Kürbisblättern - und Erdnüssen. Dazu gibt es Xima (sprich: Schima), das aus Maismehl gemacht wird und in Südafrika Pap heißt. Das ganze wird - juhu- mit den Händen gegessen.
Traumhaft.
Bohnen und Reis klingt jetzt nicht spannend. Aber wir sind mit einem Dhau (arabisches Boot) von Inhambane nach Maxixe (sprich: Maschiesch) übergesetzt. Dort waren wir weit und breit die einzigen Weißen und haben ganz authentisch auf Plastikstühlen an Plastiktisch bei einer Marktfrau "local" zu Mittag gegessen. Es war grandios gewürzt und wir konnten gar nicht genug bekommen.
Es ist nämlich in Inhambane so, dass wir nicht für uns selbst kochen können und darauf angewiesen sind, in den (Touristen-)Restaurants zu essen. Jeden Tag Pizza oder Sandwich, Pommes, Spaghetti oder ähnliches mit mindestens einer Stunde Wartezeit, mäßigem Geschmack und unverhältnismäßigen Preisen. Aber das hat sich alles geändert, denn gleich am nächsten Tag sind wir zusammen mit Herrn Klepsch, dem Mitarbeiter des DED (Deutscher Entwicklungsdienst) von zwei Fischverkäuferinnen zum Mittagessen eingeladen worden. Es gab Matapa.
Matapa ist ein Brei aus Maniokblättern - oder - wie heute Kürbisblättern - und Erdnüssen. Dazu gibt es Xima (sprich: Schima), das aus Maismehl gemacht wird und in Südafrika Pap heißt. Das ganze wird - juhu- mit den Händen gegessen.
Traumhaft.
Tuesday, April 22, 2008
Ronaldinho reif fürs Feld
Heute waren wir beim opopo-Projekt. Das von der flämischen Regierung mitgeförderte Projekt bildet große Hamsterratten (1000 g Körpergewicht) aus, Landminen aufzuspüren.
Die Tiere kommen aus Tansania und werden (immer in den Morgen- und Nachmittagsstunden) auf den Geruch von TNT sensibilisiert. An langen Leinen geführt, signalisieren sie den Trainern durch Schnuppern, Buddeln oder Innehalten, dass sie etwas gefunden haben und bekommen dann Futter.
Sehr faszinierend.
Es wird über die Leistung einer jeden Ratte Buch geführt. Und die besten sind dann "reif" fürs echte Minenfeld. Robinho, Ronaldinho, Samo und Gregory konkurrieren also um den ersten Einsatz. Nur die Harten kommen in den Garten.
Glücklicherweise kann den Ratten nichts passieren, denn sie sind zu leicht, um die Landminen zur Explosion zu bringen. Wenn die Mine gefunden wurde, wird sie mit Metalldetektoren aufgespürt und entschärft. Ein tolles Projekt für Länder wie Mosambik, die unter Bürgerkriegen gelitten haben.
Man kann auch Ratten "adoptieren", also eine Patenschaft übernehmen.
Unter http://www.herorat.org/ gibt es mehr Infos dazu.
Tofo ist toll
Heute bin ich mit Anne, die seit einer Woche hier für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) arbeitet, zum Tofo Strand gefahren.Die 25km-Fahrt im Chapa (überfüllter Klapperbus) war wieder schön. Es schlafen einem die Hinterbacken ein; die Bodenwellen und Schlaglöcher nimmt man auch komplett mit, weil es keinerlei Stoßdämpfer gibt. Und es sind nicht wenige Schlaglöcher. Aber es gibt viel zu sehen.Drinnen: Großeinkäufe, oder das, was man auf dem Markt nicht losgeworden ist (Eimer mit Fischen, beispielsweise) - alles kommt mit. Draußen: Palmen, Palmen, Palmen.
Kaum inTofo angekommen gab es ein Theaterstück über Sauberkeit am Strand. Vom DED und dem holländischen Entwicklungsdienst. Und die Leute aus dem Backpacker in Maputo waren auch wieder da.
Dieser Strand in Tofo ist der Wahnsinn. Kilometerlang, weiß, voller Palmen, mit Bungalows und Strohhütten als Übernachtungsgelegenheit, und warmes Wasser mit Riesenwellen. Vor Vergnügen kreischend habe ich mich gleich mal in die Wellen gestürzt.Die DIE-Forscherkollegen Lena, Claudia, Moritz und Martin sind auch noch zum Strand gekommen, rechtzeitig, um von einer Düne aus, Ananas essend, einen WAHNSINNS-Sonnenuntergang zu betrachten. Dunkellila bis Pink, dramatische Wolkenformationen, wilde Spiegelungen in Pink.Morgen fahren wir da gleich wieder hin. Da sind wir zum Schnorcheln angemeldet. Mit dem Boot rausfahren, (hoffentlich Walhaie sehen), umschauen, zurück an Land fahren.Urlauuub.
Kaum inTofo angekommen gab es ein Theaterstück über Sauberkeit am Strand. Vom DED und dem holländischen Entwicklungsdienst. Und die Leute aus dem Backpacker in Maputo waren auch wieder da.
Dieser Strand in Tofo ist der Wahnsinn. Kilometerlang, weiß, voller Palmen, mit Bungalows und Strohhütten als Übernachtungsgelegenheit, und warmes Wasser mit Riesenwellen. Vor Vergnügen kreischend habe ich mich gleich mal in die Wellen gestürzt.Die DIE-Forscherkollegen Lena, Claudia, Moritz und Martin sind auch noch zum Strand gekommen, rechtzeitig, um von einer Düne aus, Ananas essend, einen WAHNSINNS-Sonnenuntergang zu betrachten. Dunkellila bis Pink, dramatische Wolkenformationen, wilde Spiegelungen in Pink.Morgen fahren wir da gleich wieder hin. Da sind wir zum Schnorcheln angemeldet. Mit dem Boot rausfahren, (hoffentlich Walhaie sehen), umschauen, zurück an Land fahren.Urlauuub.
Monday, April 21, 2008
Schuluniform und Tratschregen
Heute gab es tropischen Platschregen, so dass ich mich gar nicht viel draußen bewegt habe. Wie schön. Denn im Urlaub soll ich ja auch genug nichts tun und lesen. Dafür sitze ich im Internetcafe auf offener Veranda und schaue den Kindern in ihren Schuluniformen auf dem Schulweg zu.
Eine nette Mosambikanerin hat mir mit der Internetverbindung geholfen und ich finde jetzt raus, wie wir einen Mietwagen für unseren Ausflug zu den Elefanten kriegen können.
Gleich wollen wir nach Maxixe (sprich "Maschiesch") mit dem Boot übersetzen, wo sich wohl nicht so viele weiße Entwicklungshelfer und Urlauber rumtreiben wie hier. Ich bin gespannt. Die Dichte der Hilfsorganisationen ist hier sehr hoch: DED (Deutscher Entwicklungsdienst), GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), Entwicklungshilfeorganisationen aus Holland und anderen EU-Ländern, etc.
So lange trinke ich eine quietsch-orange farbene Fanta.
Coca Cola ist im übrigen billiger als Wasser in Flaschen. Und die Farbe der meisten Wände gelb-türkis: die Farben von mcel, der mosambikanischen Handy-Netzgesellschaft.
Eine nette Mosambikanerin hat mir mit der Internetverbindung geholfen und ich finde jetzt raus, wie wir einen Mietwagen für unseren Ausflug zu den Elefanten kriegen können.
Gleich wollen wir nach Maxixe (sprich "Maschiesch") mit dem Boot übersetzen, wo sich wohl nicht so viele weiße Entwicklungshelfer und Urlauber rumtreiben wie hier. Ich bin gespannt. Die Dichte der Hilfsorganisationen ist hier sehr hoch: DED (Deutscher Entwicklungsdienst), GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), Entwicklungshilfeorganisationen aus Holland und anderen EU-Ländern, etc.
So lange trinke ich eine quietsch-orange farbene Fanta.
Coca Cola ist im übrigen billiger als Wasser in Flaschen. Und die Farbe der meisten Wände gelb-türkis: die Farben von mcel, der mosambikanischen Handy-Netzgesellschaft.
Saturday, April 19, 2008
Klopapierrationen und scharfe Seife
Gestern abend waren wir zu siebt zur Begrüßung schön essen. Und ich habe
Lenas sehr nette Forschungsgruppe kennen gelernt. Wir wohnen alle im Studentenwohnheim der örtlichen Hotel- und Tourismus-Hochschule.
In dem Studentenwohnheim gibt es eine kalte Dusche und einen Haken fürs Moskitonetz überm Bett. Morgens ist im Speisesaal Frühstück angesagt: gebratene Wurst, Spiegelei, weiße Brötchen und - samstags, als Extra-Gimmick: der Chor-Wettbewerb im mosambikanischen Fernsehung. In ohrenbetäubender Lautstärke.
Zum Einzug bekam ich eine Klopapierrolle überreicht und ein Stück Seife. Ich fühlte mich sehr gut versorgt.
Lenas sehr nette Forschungsgruppe kennen gelernt. Wir wohnen alle im Studentenwohnheim der örtlichen Hotel- und Tourismus-Hochschule.
In dem Studentenwohnheim gibt es eine kalte Dusche und einen Haken fürs Moskitonetz überm Bett. Morgens ist im Speisesaal Frühstück angesagt: gebratene Wurst, Spiegelei, weiße Brötchen und - samstags, als Extra-Gimmick: der Chor-Wettbewerb im mosambikanischen Fernsehung. In ohrenbetäubender Lautstärke.
Zum Einzug bekam ich eine Klopapierrolle überreicht und ein Stück Seife. Ich fühlte mich sehr gut versorgt.
Endlich in Inhambane
Ich hätte nie gedacht, dass Monokulturen einen so froh machen können. Die ganzen sieben Stunden von Maputo nach Inhambane gab es Palmen, so weit das Auge reicht. Und Palmen machen echt gute Laune. Zwischen den Palmen stehen allenfalls noch Papayabäume - und die sehen auch gut aus. Und Papayas schmecken KÖSTLICH.
Vor allem wenn man sie mit einem Messer in der Mitte durchschneidet und dann wie aus großen Schüsseln das orangene Fruchtfleisch löffelt. Das hat mir mein Sitznachbar im Bus gezeigt.
Wir sind an unzähligen Dörfern vorbeigefahren, die vor lauter Handy-und Coca-Cola-Werbung kaum voneinander zu unterscheiden sind. Immerhin sind die Werbeflächen handbemalt - und das heißt ja, dass Menschen Arbeit haben.
Die Dörfer sind klein und es sind Bürgerkriegsspuren zu sehen. Ob die Dorfschule am Ortseingang steht oder am Ende - und ob es zwischen den bewohnten Häusern drei, fünf oder mehr verfallene Betonhütten gibt - überall gibt es die neue Ernte zu kaufen: Papayas, Tangerinas, Avocados, Reis.
Nun bin ich in Inhambane angekommen. Hier haben mich Lena und ihre Forschungsgruppe vom DIE (Deutsches Insitut für Entwicklungspolitik) in Empfang genommen.
Vor allem wenn man sie mit einem Messer in der Mitte durchschneidet und dann wie aus großen Schüsseln das orangene Fruchtfleisch löffelt. Das hat mir mein Sitznachbar im Bus gezeigt.
Wir sind an unzähligen Dörfern vorbeigefahren, die vor lauter Handy-und Coca-Cola-Werbung kaum voneinander zu unterscheiden sind. Immerhin sind die Werbeflächen handbemalt - und das heißt ja, dass Menschen Arbeit haben.
Die Dörfer sind klein und es sind Bürgerkriegsspuren zu sehen. Ob die Dorfschule am Ortseingang steht oder am Ende - und ob es zwischen den bewohnten Häusern drei, fünf oder mehr verfallene Betonhütten gibt - überall gibt es die neue Ernte zu kaufen: Papayas, Tangerinas, Avocados, Reis.
Nun bin ich in Inhambane angekommen. Hier haben mich Lena und ihre Forschungsgruppe vom DIE (Deutsches Insitut für Entwicklungspolitik) in Empfang genommen.
Von Maputo nach Inhambane
Um fünf Uhr morgens sind wir gestern mit einem Minibus losgefahren. Die AmerikanerInnen hatten sich in der Nacht so die Kante gegeben, dass der ganze Bus nach Schnaps roch. Dafür redeten sie aber nicht so laut wie sonst, was wiederum ein Vorteil war.
Je voller der Bus auf dem Weg nach Inhambane wurde, desto voller wurden auch fünf Mosambikaner, die sich eine Brandy-Flasche herumreichten, bis sie wenige Stunden später geleert war. Zum Glück waren sie in ihrem Heimatdorf angekommen, bevor mein Sitznachbar gänzlich kollabierte.
Was ich schon lange auf Reisen vermisst habe, ist das grandiose Angebot absurdester Konsumgüter an jeder Tankstelle und an jedem Bushalteplatz. Traubenweise wurden uns quietschbunte Fantasorten, Deos, Shampooflaschen, Handyguthabenkarten in den Bus gehalten. Eine hochkreative Styroporstellage voller Sonnenbrillen lief wie von selbst um den Bus herum, der Verkäufer war kaum zu sehen. Und in jedem Dorf gibt es Tangerinas zu kaufen (mandarinenartige Früchte, die wie Zitronen aussehen, ganz anders schmecken und von den Kindern vor Ort gar nicht schnitzweise gegessen werden, sondern richtig gehend ausgesaugt). Das sieht sehr lustig aus. Und der Selbstversuch zeigt: da braucht man einen ganz schönen Zug am Leib. Oder man muß den Saugreflex aus Säuglingstagen wiederentdecken.
Je voller der Bus auf dem Weg nach Inhambane wurde, desto voller wurden auch fünf Mosambikaner, die sich eine Brandy-Flasche herumreichten, bis sie wenige Stunden später geleert war. Zum Glück waren sie in ihrem Heimatdorf angekommen, bevor mein Sitznachbar gänzlich kollabierte.
Was ich schon lange auf Reisen vermisst habe, ist das grandiose Angebot absurdester Konsumgüter an jeder Tankstelle und an jedem Bushalteplatz. Traubenweise wurden uns quietschbunte Fantasorten, Deos, Shampooflaschen, Handyguthabenkarten in den Bus gehalten. Eine hochkreative Styroporstellage voller Sonnenbrillen lief wie von selbst um den Bus herum, der Verkäufer war kaum zu sehen. Und in jedem Dorf gibt es Tangerinas zu kaufen (mandarinenartige Früchte, die wie Zitronen aussehen, ganz anders schmecken und von den Kindern vor Ort gar nicht schnitzweise gegessen werden, sondern richtig gehend ausgesaugt). Das sieht sehr lustig aus. Und der Selbstversuch zeigt: da braucht man einen ganz schönen Zug am Leib. Oder man muß den Saugreflex aus Säuglingstagen wiederentdecken.
Backpacken in Maputo
Ich bin also mit schön tropischem "nasser-Schwamm-ins-Gesicht"-Gefühl in Maputo aus dem Flugzeug gestiegen. Maputo ist die Hauptstadt von Mosambik. Sie hat 2 Millionen Einwohner und der Flughafen ist so klein, dass es noch nicht mal einen Kaffee darin zu kaufen gibt. Drei Autovermietungen - das wars.
Nach längerem Warten und Drängelanruf hat mich dann ein Pick-Up-Service von Fatima`s Hostel abgeholt. Ein total schönes Backpacker-Hostel mit einem kreischbunt angemalten Innenhof, Hängematten auf dem Dach und mehreren Geckos an der Wand.
Ein Brasilianer sang einer Frau aus Israel portugiesische Liebeslieder vor, sie konnte allerdings kein Portugiesisch. Ein Kneipenbesitzer aus Madagaskar erklärte mir seine Lebensphilosophie und ein Argentinier aus Buenos Aires ließ sich von uns in Sachen Wurzelbehandlung beraten. Fünf betrunkene Amerikanerinnen redeten die ganze Nacht so laut ("Oh my god, that is awesome!"), dass alle anderen auch nicht schlafen konnten. Aber wir mussten gestern sowieso alle um 5 aufstehen.
Nach längerem Warten und Drängelanruf hat mich dann ein Pick-Up-Service von Fatima`s Hostel abgeholt. Ein total schönes Backpacker-Hostel mit einem kreischbunt angemalten Innenhof, Hängematten auf dem Dach und mehreren Geckos an der Wand.
Ein Brasilianer sang einer Frau aus Israel portugiesische Liebeslieder vor, sie konnte allerdings kein Portugiesisch. Ein Kneipenbesitzer aus Madagaskar erklärte mir seine Lebensphilosophie und ein Argentinier aus Buenos Aires ließ sich von uns in Sachen Wurzelbehandlung beraten. Fünf betrunkene Amerikanerinnen redeten die ganze Nacht so laut ("Oh my god, that is awesome!"), dass alle anderen auch nicht schlafen konnten. Aber wir mussten gestern sowieso alle um 5 aufstehen.
Einreisen in fremde Länder ohne Visum...
... kann den Adrenalinspiegel ja ganz schön steigern.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich ein Problem mit meinem Visum hatte weil es das falsche Datum hatte.
Gus hat mir geraten, den Flug umzubuchen und bei der Botschaft anzurufen und bloß kein Risiko einzugehen und und und. Der Wirt im Hostel sah das pragmatischer: "Tu einfach so, als wüsstest Du von nichts und falls es ihnen auffällt, legst Du 20 Dollar in Deinen Pass. So läuft das hier in Afrika..."
Nach einer völlig schlaffreien Nacht voller Alpträume über Festhängen in der Transitzone in Maputo, lief einfach alles spiegelglatt. Kein Bestechungsbedarf, kein Aus für die Weiterreise.
Beim Einfliegen schrieb die Passkontrolleurin einfach brav das falsche Datum ab und ließ mich ins Land. Da fielen mir ganz schöne Steine vom Herzen.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich ein Problem mit meinem Visum hatte weil es das falsche Datum hatte.
Gus hat mir geraten, den Flug umzubuchen und bei der Botschaft anzurufen und bloß kein Risiko einzugehen und und und. Der Wirt im Hostel sah das pragmatischer: "Tu einfach so, als wüsstest Du von nichts und falls es ihnen auffällt, legst Du 20 Dollar in Deinen Pass. So läuft das hier in Afrika..."
Nach einer völlig schlaffreien Nacht voller Alpträume über Festhängen in der Transitzone in Maputo, lief einfach alles spiegelglatt. Kein Bestechungsbedarf, kein Aus für die Weiterreise.
Beim Einfliegen schrieb die Passkontrolleurin einfach brav das falsche Datum ab und ließ mich ins Land. Da fielen mir ganz schöne Steine vom Herzen.
Wednesday, April 16, 2008
Gelandet in Johannesburg
Meine erste Station liegt hinter mir.
Ich bin in Johannesburg gelandet, nach einem mueden, viel zu langen Zwischenstopp auf dem abgespacten Glitzerflughafen von Dubai.
Ich habe hier im Emeralds Guesthouse Pommes gegessen und mich mit Gus getroffen, den ich zuletzt auf meiner Einweihungsparty in Koeln, und davor 2005 in Kapstadt gesehen habe. Echt schoen, seine verstreuten Freunde wieder zu sehen.
Beim zufaelligen Durchblaettern meines nagelneuen Hochsicherheits-Reisepasses habe ich mit Schrecken festgestellt, dass die Spassvoegel in der mosambikanischen Botschaft das Visum erst ab uebermorgen ausgestellt haben.
Leise Panik, wie ich morgen nach Mosambik komme - Flug umbuchen? Teuer! Dummstellen? Kann ich nicht gut. Bestechen? Waere das erste Mal in meinem Leben.
Als ob ich mit dem Visum nicht schon genug Nervenkitzel gehabt haette. (Fuer die Nicht-Eingeweihten: es lag wegen eines fehlenden Rueckumschlags ewig in der Botschaft rum, wurde dann endlich nach zig Erinnerungsanrufen abgeschickt und ist dann in den Poststreik geraten- und deswegen in allerletzter Sekunde angekommen.
Also, drueckt mir die Daumen.
Bis in baelde. Ich werde berichten.
Ich bin in Johannesburg gelandet, nach einem mueden, viel zu langen Zwischenstopp auf dem abgespacten Glitzerflughafen von Dubai.
Ich habe hier im Emeralds Guesthouse Pommes gegessen und mich mit Gus getroffen, den ich zuletzt auf meiner Einweihungsparty in Koeln, und davor 2005 in Kapstadt gesehen habe. Echt schoen, seine verstreuten Freunde wieder zu sehen.
Beim zufaelligen Durchblaettern meines nagelneuen Hochsicherheits-Reisepasses habe ich mit Schrecken festgestellt, dass die Spassvoegel in der mosambikanischen Botschaft das Visum erst ab uebermorgen ausgestellt haben.
Leise Panik, wie ich morgen nach Mosambik komme - Flug umbuchen? Teuer! Dummstellen? Kann ich nicht gut. Bestechen? Waere das erste Mal in meinem Leben.
Als ob ich mit dem Visum nicht schon genug Nervenkitzel gehabt haette. (Fuer die Nicht-Eingeweihten: es lag wegen eines fehlenden Rueckumschlags ewig in der Botschaft rum, wurde dann endlich nach zig Erinnerungsanrufen abgeschickt und ist dann in den Poststreik geraten- und deswegen in allerletzter Sekunde angekommen.
Also, drueckt mir die Daumen.
Bis in baelde. Ich werde berichten.
Tuesday, April 15, 2008
Neue Reise - neues Glück
Hallo allerseits,
nachdem es letztes Mal in den wilden Westen ging, reise ich heute ziemlich runter in den Süden.
In drei Stunden gehts los nach Frankfurt, zum Flieger nach MOZAMBIQUE. Mit einem Zwischenstopp in Johannesburg.
Falls es in Inhambane gutes Internet gibt, melde ich mich auch auf dieser Reise - hier in diesem Blog. Falls nicht, liege ich vielleicht einfach (zu) faul am Strand und lese Bücher.
Wie dem auch sei: vorfreudige Reisegrüße von Johanna
nachdem es letztes Mal in den wilden Westen ging, reise ich heute ziemlich runter in den Süden.
In drei Stunden gehts los nach Frankfurt, zum Flieger nach MOZAMBIQUE. Mit einem Zwischenstopp in Johannesburg.
Falls es in Inhambane gutes Internet gibt, melde ich mich auch auf dieser Reise - hier in diesem Blog. Falls nicht, liege ich vielleicht einfach (zu) faul am Strand und lese Bücher.
Wie dem auch sei: vorfreudige Reisegrüße von Johanna
Subscribe to:
Posts (Atom)