Saturday, April 19, 2008

Endlich in Inhambane

Ich hätte nie gedacht, dass Monokulturen einen so froh machen können. Die ganzen sieben Stunden von Maputo nach Inhambane gab es Palmen, so weit das Auge reicht. Und Palmen machen echt gute Laune. Zwischen den Palmen stehen allenfalls noch Papayabäume - und die sehen auch gut aus. Und Papayas schmecken KÖSTLICH.
Vor allem wenn man sie mit einem Messer in der Mitte durchschneidet und dann wie aus großen Schüsseln das orangene Fruchtfleisch löffelt. Das hat mir mein Sitznachbar im Bus gezeigt.
Wir sind an unzähligen Dörfern vorbeigefahren, die vor lauter Handy-und Coca-Cola-Werbung kaum voneinander zu unterscheiden sind. Immerhin sind die Werbeflächen handbemalt - und das heißt ja, dass Menschen Arbeit haben.
Die Dörfer sind klein und es sind Bürgerkriegsspuren zu sehen. Ob die Dorfschule am Ortseingang steht oder am Ende - und ob es zwischen den bewohnten Häusern drei, fünf oder mehr verfallene Betonhütten gibt - überall gibt es die neue Ernte zu kaufen: Papayas, Tangerinas, Avocados, Reis.

Nun bin ich in Inhambane angekommen. Hier haben mich Lena und ihre Forschungsgruppe vom DIE (Deutsches Insitut für Entwicklungspolitik) in Empfang genommen.

No comments: