Nachdem ich mir heute morgen die Generalprobe der Abschlußpräsentation der fleißigen ForscherInnen angehört habe, haben wir im Garten des DED-Gästehauses gepicknickt.
Dann bin ich auf eigene Faust durch Maputo gelustwandelt: die Avenida de Wladimir Lenine runter, die Ho-Chi-Min- Straße rüber und dann durch die Karl-Marx-Allee. Mosambik war nämlich bis in die Siebziger-Jahre kommunistisch. Davon zeugen auch riesige Wohnsilos überall, die reichlich heruntergekommen wirken. Maputo hat 2 Millionen Einwohner, aber nur 4 Gleise am Bahnhof. Den hat dafür Gustave Eiffel entworfen.
Maputo ist laut, hektisch und hat Linksverkehr der eher aggressiven Art. Heute vormittag habe ich mich kreischend vor einem Jeep per Hechtsprung in Sicherheit gebracht. Haarscharf an einem - natürlich ungesichertern - tiefen Abfluss-Schacht vorbei. Von denen gibt es hier einige. So wie Schlaglöcher mit Brackwasser, Müll und andere Hindernisse. Also ist ständiges auf-den-Boden-Gucken angesagt.
Aber Maputo ist auch bunt und pulsierend und es gibt ganz schön viel zu sehen.
Friday, April 25, 2008
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