
In Phnom Penh angekommen schauen wir uns mit einer Kanadierin und einem englischen Pärchen das Genocide Museum an. Ein erschütterndes Zeugnis der Taten der roten Khmer unter Pol Pot. Das Terror-Regime folterte und ermordete in den siebziger Jahren auf brutalste Weise 80% der städtischen Bevölkerung, was einem Viertel der damaligen kambodschanischen Gesamt-Population entspricht. Das "Bitte nicht lachen"-Schild brauchen wir angesichts der schockierenden Bilder und Texte nicht.
Als wir am nächsten Tag die Killing Fields (Dutzende Massengräber, die erst 1980 entdeckt wurden) besichtigen lernen wir noch viel mehr über die schreckliche Zeit der roten Khmer. Bestürzt erfahren wir von unserem Guide, dass kaum Einheimische die Gedenkstätte besuchen. Es wird wohl noch ein paar Jahr(z)e(hnte) dauern, bis ein Aufarbeitungsprozess beginnen kann.

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