

Auch wenn neun Tage denkbar kurz sind, es war richtig schön, mal wieder in good old India zu weilen. Es war schön, Marco und seinen Film auf das Filmfest zu begleiten und mit ihm einen unverhofften Sommerurlaub Ende November zu haben. Goa ist zwar der westlichste Teil Indiens, was man sowohl buchstäblich, als auch im übertragenen Sinne verstehen kann, das heißt: weniger Tempel, weniger Kultur, mehr Touristenspektakel. Aber die kleinen schönen Momente, die hat es auch hier wieder gegeben: im Markt, wo die Bananenverkäuferin mich prüfend anguckt und mir mittels Gebärden sagt: "Sie sind aber groß." oder mir das Mädchen in Schuluniform mit ihren von großen roten Schleifen eingebundenen Zöpfen im Bus ein neugieriges Lächeln oder auch ein freundliches Starren schenkt.

Indien: Wo es die ausschließlich handgemalten Schilder und Werbetafeln gibt, die kreativsten Improvisationslösungen (Fahrradreflektoren aus CDs) und überhaupt den schönsten Slang, den man sich vorstellen kann. Zurück in Deutschland bin ich immer noch versucht, mein so emsig einstudiertes indisches Nicken (seitliches mit-dem-Kopf-Wackeln) weiter zu kultivieren.
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Danke fürs Mitlesen und Gucken. Bis zum nächsten Mal.
2 comments:
Its interesting to see as a 'foreigner' what catches your eye .. things that i would have normally overlooked!
Wie schön, liebe Johanna, wieder von Deinen Reiseerlebnissen zu lesen! es ist immer ein Stückchen dabei sein- vom Hospitalstraßensofa aus- bei Deinen Abenteuern in aller Welt... Very nice, madam! Deine Caro
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