Ein bisschen un-mexikanisch kommt der Name Patzcuáro daher, mit seinem "tz". Wie Patzer oder so. Aber ganz im Gegenteil: Patzcuaro ist ein süßes Städtchen an einem See. Mitten auf dem See liegt die Insel Janitzio. Von weitem sichtbar thront darauf ein Monument, das mexikanische Touristen aller Orten anzieht: mit der linken Hand zum Kampf erhoben steht hier in Stein gemeißelt José María Morelos y Pavón, ein Held der Unabhängigkeitsbewegung Mexikos. Man kann bis in das Handgelenk des Helden klettern; im Inneren sind unzählige Murales (Mauergemälde)an der Wand. Wie schon so viele Orte in Mexico wird alles mit einer enormen Portion Pathos und Stolz serviert.
Patzcuáro ist ebenfalls für außergewöhnlich schöne Schnitzereien bekannt. Friedi und ich testen gleich mal einen riesigen Bilderrahmen beim Meister.
Die Bootsfahrt macht auch Spaß. Wie immer sind Mariachis an Bord, die Lieder auf Bestellung spielen. Dazu gibt es frittierte Pescalitos (kleine frittierte Fische mit Kopf und Kragen) mit Chili-Soße und Michelada (Bier mit Tomatensaft, Limette und viel Chili).
Die Stadt hat wie alle Städtchen hier eine nette Plaza. Hinzu kommt hier, dass scheinbar alle Häuser im corporate desigen gestaltet sein müssen. Ganz Patzcúaro ist in weiß und rot getüncht. Sehr hübsch.
Abends gibt es einen grandiosen Sonnenuntergang.
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