Es gibt so klangvolle Ortsnamen hier. Manche sind unaussprechlich (Cuauthèmoc, Cacaxtla, Tequisquiapàn) andere sehr bekannt, zum Beispiel Tequila. Hierher kommt der gleichnamige Schnaps. Im gesamten Umland sind die blauen Agaven in ganzen Plantagen am Wegesrand zu sehen. Spitz und groß und symmetrisch angeordnet. Im Ort Tequila, einem perfekt herausgeputzten Städtchen, kann man betrunkenen Amerikanern zusehen, wie sie mit flaschenförmigen Touristenbähnchen durch die Gegend fahren. Tequilaverkostungen gibt es an allen Ecken. Tequila ist aber für uns eher nur eine Zwischenstation, denn wir wollen an die Küste.
Unterwegs sehen wir Sondereinheiten, die den Drogenbanden den Garaus machen wollen. Mich schüchtern sie auf jeden Fall schon mal ein - wie sie da bis an die Zähne bewaffnet auf ihren offenen Pick Ups stehen. Es gibt auch auf allen Fahrten immer mal wieder eine Mitilärkontrolle. Sie lassen uns aber alle durchfahren. Friedi und Bany erzählen allerdings, dass sie um Acapulco herum im Süden des Landes ununterbrochen kontrolliert wurden. Dort hat es auch die meisten Schießereien zwischen den Drogenkartellen gegeben. Ich merke, dass ich auf diesen Militärkontakt sehr gern verzichte.
No comments:
Post a Comment