Sunday, February 13, 2011

07./08.02. Endlich: das MEER


Der Ort San Blas ist berühmt für die hohe Dichte an Sand Flies (Sandflöhen)- ziehen wir an unseren letzten Aufenthaltsort vor meiner Abreise um: Teacapan, ein Fischerdorf auf einer Landzunge an der Westküste Mexikos. Der winzige Supermercado hat ein überschaubares Sortiment: Seife, Chips, Ketchup, Chilisoße, Coca Cola und ein Huhn. Der Gemüseladen ist dafür mit allem vom Feld bestückt.

Und einen ganz besonderen Einkauf tätigen wir noch: einen riesigen Block Eis. Frisch mit der Eisenzange in unsere Kühlbox verfrachtet. So wie in ganz Mexiko ist es hier noch üblich, Fisch und Getränke an Verkaufsständen mit Eisblöcken zu kühlen. Teacapan steht in keinem Reiseführer, ist nur ein Tipp von Mitreisenden. Und es ist wirklich grandios.

Wir stehen auf einem sehr einfachen Platz ohne Strom und warmes Wasser, mit uns gibt es noch eine sehr kleine nette Reisegemeinde anderer Langzeitreisender aus Kanada, den USA und Deutschland. Es gibt die paar Wagen, eine Lagune und Palmen Palmen Palmen soweit das Auge reicht. Der Ausblick aus meinem Zelt ist grandios.

Es steht neben einer riesigen Bougainvillee, aus deren Blüten morgens die Kolibris trinken. Wir stehen direkt am Meer und die Brandung ist sogar so laut, dass ich zum Schlafen Ohropax benutze. Welch ein Luxusproblem...
Abends geht die Sonne besonders dramatisch unter.

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