Am ersten Abend fahren wir gleich mit Gregor und seinem Dienstauto des DED (deutscher Entwicklungsdienst) durch Kigali. Überall wird hier gebaut und Glasfaserkabel verlegt - Ruanda ist nämlich gerade dabei, sich in Sachen moderne Technologien zu spezialisieren. Sehr beeindruckend ist die dunkelrote Erde überall. Kaum ist man aus dem innersten Zentrum der Hauptstadt raus, wird es sofort sehr ländlich und die Straßen extrem buckelig. Überall laufen uns Kinder nach, die ganz aufgeregt "Wazungu" rufen ("Weiße!). Erstaunlicherweise sind wir hier scheinbar eine Kuriosität.
Wie in einigen anderen Ländern zuvor haben es mir die handgeschriebenen Werbeschilder total angetan. Sogar ein Hochzeitsdekorateur hat ein selbstgemaltes Kunstwerk mit sympathisch schiefer Braut auf seiner Außenmauer.
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