
Gregor hat frei und wir fahren nach Butare, in den Süden des Landes, wo die nationale Uni angesiedelt ist. Ruanda ist ein Land, in dem die Menschen hauptsächlich von Subsistenzwirtschaft (Landbau für den persönlichen Bedarf) leben. Unter 5 % der Haushalte haben Strom und fließendes Wasser. Daher transportieren fast alle Menschen die wir sehen, entlang des Straßenrandes große gelbe Wasserkanister auf dem Kopf, dazu Feuerholz, manchmal auch per Fahrrad. In Butare treffen wir zwei Männer, die Mais für die Maismehlgewinnung trocknen.

Wir landen an einem wunderschönen See. Dramatischer Sonnenuntergang siehe Foto.

Abends sehen wir das Halbfinalspiel Holland gegen Uruguay. Die holländische Botschaft spendiert Freibier. Vor uns sitzen lauter Mitarbeiter der ruandischen Behörde für Gesundheit und Soziales, unter anderem der Chef der ruandischen Gebärdendolmetschervereinigung.
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